Ich bin Steffen Waltenberger

Saxophonist, Musiker, Komponist, Arrangeur und vor allem ein Freund guter Musik. Ich unterrichte bereits seit über 20 Jahren und mache das immer noch gern. Hier findet ihr Infos über mich und wie ich über das Unterrichten denke.

In aller Kürze – mein Weg und was ich mache

Mit elf Jahren bekam ich ersten Saxophonunterricht.

Mit vierzehn nahm ich an meinem ersten Jazzworkshop teil. Um bei einem bekannten Jazz-Saxophonisten Unterricht nehmen zu können, bewarb ich mich bei einem sinfonischen Jugendblasorchester, für das dieser unterrichtete und spielte dort einige Jahre.

Mit siebzehn ging es dann zum bayerischen Landesjugend Jazzorchester, wo ich drei Jahre lang spielte.

Nach Abitur und Zivildienst studierte ich an der Swiss Jazz School in Bern. Das ist die heutige Hochschule der Künste Bern.

Danach gründete ich meine erste eigene Formation, das Steffen Waltenberger Quintett, mit dem ich eine CD aufgenommen habe. Aus Quintett wurde Band und die swb – Steffen Waltenberger Band war geboren. In wechselnder Besetzung nahmen wir damit drei weitere Platten auf. Zwei davon erschienen bei dem Mannheimer Jazzlabel Jazz’n’Arts Records, die dritte veröffentlichte ich 2015 unter meinem eigenen neu gegründeten Label Hands On Orange.

Während meiner Zeit in Ulm betrieb ich zusammen mit einem Kollegen eine kleine Saxophonschule. Daneben unterrichtete ich für die Musikschule der Stadt Ulm.

Als Saxophonist war ich, außer mit meiner eigenen Band, mit verschiedenen Jazz-, Salsa-, Funk- und Soulbands unterwegs und spielte bei ein paar Produktionen am Ulmer Theater Theatermusik.

2006 ging ich nach Essen. Hier unterrichtete ich zunächst für einige private Musikschulen. Mittlerer Weile verwirkliche ich meine Vorstellungen von gutem Saxophonunterricht in meinen eigenen vier Wänden.

Was ich sonst noch mache oder gemacht habe

Da mich auch die geschäftliche Seite des Musikbetriebes immer interessiert hat, habe ich 2014 bis 2015 eine Fortbildung zum Musikfachwirt gemacht. Ich konzipiere Seminare und Workshops rund um das Thema Musik, komponiere, arrangiere, produziere und überlege mir neue Musikprojekte, die ich verwirklichen will.

Philosophie meines Unterrichts

Jedem das seine

Jeder Mensch ist anders. Jeder hat andere Ziele und jeder hat seine eigenen Gründe, warum er Musik macht bzw. Saxophon spielt oder spielen will. Jeder hat seinen eigenen Hintergrund. Kinder sind oft noch völlig unbelastet. Für sie ist es das erste Mal, dass sie ein Instrument in die Hand nehmen. Andere spielen bereits, wollen vielleicht den Lehrer wechseln oder nach einer Auszeit wieder damit anfangen. Dann gibt es die, die als Kind mit dem Saxophon spielen begonnen haben und dann aus beruflichen oder anderen Gründen lange Zeit nicht dazu gekommen sind und nun wieder anfangen möchten. Manche beschließen auch erst im Rentenalter, ein Instrument zu lernen. Wieder andere spielen bereits ein oder mehrere andere Instrumente.

Und die Ziele: Die einen sehen es als Hobby, das sie ganz für sich alleine ausüben wollen, vielleicht als Ausgleich zum stressigen Berufsleben. Andere wollen gern in einer Band spielen. Wieder andere spielen gerne Ständchen auf Familienfeiern. Manche haben professionelle Ambitionen.

Meine Aufgabe ist es, darauf entsprechend einzugehen. Das funktioniert natürlich nur, wenn man miteinander arbeitet. Es ist wichtig, Wünsche und Ziele gemeinsam zu erarbeiten und einen Weg zu finden, mit dem alle zufrieden sind.

Was aber für alle gilt: Nur wenn’s Spaß macht geht’s auch voran.

Der Weg

Ich unterrichte jetzt seit über 20 Jahren Saxophon, Improvisation, Harmonielehre und bin als Dozent auf Workshops unterwegs. Dabei habe ich eines gelernt: Den einen Weg gibt es nicht. Viele, mindestens aber mehrere Wege können ans Ziel führen. Und Ziele können sehr unterschiedlich sein und sich immer wieder ändern.

 

Ein paar Dinge von denen ich überzeugt bin:

  • Wer die Grundlagen beherrscht kann damit alles machen.
  • Noten sind die Schriftsprache der Musik und vereinfachen vieles. Wer das ganze Handwerk beherrschen will muss auch Noten lesen können. Aber! Es ist nicht notwendig, Noten lesen zu können, um ein guter Musiker zu sein.
  • Improvisieren lenkt den Fokus auf die Musik. Improvisation ist keine abgehobene Zusatzfähigkeit, sondern die natürlichste Art Musik zu machen. Nicht jeder kann Noten lesen, aber jeder kann improvisieren.
  • Alles darf und soll hinterfragt werden. Nur weil „man das eben so macht“ muss man das noch lange nicht so machen.
  • Der Weg ist das Ziel. Es geht immer weiter. Wer Spaß an diesem Prozess hat wird immer Spaß am Üben und Spielen haben – egal auf welchem Level.